Umbau & Hauskauf – Was würde ich wieder so machen?

Umbau & Kauf

Nach dem ich euch verraten habe was ich beim Hauskauf und Umbau nie wieder machen würde, möchte ich euch natürlich auch verraten was ich wieder so machen würde, was mir Sicherheit gegeben hat und was mir sehr geholfen hat. 

Erfahrne Helfer ins Boot holen

Von Tag 1 unserer Umbaus hatte ich erfahren Helfer aus der Familie im Boot die mir nicht nur beim Umbau selbst geholfen haben, sie haben auch Preise und Angebote eingeschätzt und Tipps gegeben was wofür das beste wäre. Natürlich haben sie auch viele Projekte übernommen und mit angefasst beim Umbau, ohne solche Helfer hätte ich mir das Projekt nicht zugetraut und wäre da nicht ran gegangen. Ich würde immer wieder erfahrene Helfer ins Boot holen und sie um Hilfe bitten.

Vorher Planen

Auch wenn ich oft belächelt wurde das ich vor dem Einzug schon wusste was für Möbelstück wohin sollte, welche Farben und Böden welchen Raum zieren sollen usw. Ich würde das jeder Zeit wieder so machen, einen genauen Plan zu haben war für mich immer eine große Erleichterung, ich konnte jeder Zeit nach Angeboten Ausschau halten und zuschlagen weil ich genau wußte das es passen würde und da war es egal ob es Möbel, Boden oder Farben waren. Gut zugeben ich hatte auch den Platz die Möbel zu lagern und konnte so kaufen was immer mir in den Kram passte. Mir hat dieser Plan auch bei viele Sachen sehr geholfen und Sicherheit gegeben bei vielen Entscheidungen.

Vergleichen, Vergleichen, Vergleichen

Nicht umsonst sagt man, man solle Mindestens 3 Angebote einholen und diese dann genau zu vergleichen. Auch bei Bödenbelägen und anderen Dingen lohnt ein Vergleich immer, man kann unter umständen je nach Gewerke oder Stück mehrere 100 Euro sparen.  Das würde ich immer wieder so machen, es braucht zwar immer Zeit alles zu vergleichen aber das gesparte Geld gibt einem Recht. Ein Beispiel, er gab Angebote für 2 Räume Parkett aufbereiten zwischen 750 und 1500€.

Nicht alles kaufen

Ich würde weiterhin spezielles Werkzeug, das ich nur einmal benötige, nur leihen. Wir haben immer Verwandte und Freunde gefragt ob sie dieses spezielle Werkzeug haben, was wir genau 1x benötigen und haben daher immer kostenfrei alles bekommen was wir brauchten. Sollte es mal nicht vorhanden gewesen sein, habe wir kostengünstig im Baumarkt geliehen. Daher kauft nur Werkzeuge die ihr wirklich auch länger braucht, dazu gehören Akkuschrauber, Bohrmaschine, ein Schleifgerät und auch eine Säge – sowas sollte man immer im Haus haben. Was ihr sicher nur 1x braucht sind Mauernutfräsen, Mauerwerksschneider oder andere Exoten in der Werkzeugwelt.

Nicht alles abreißen

Ganz zu Anfang war ich immer der Meinung nichts von dem Haus könnte ich so beibehalten und müsste alles abreißen. Nach etwas Zeit erkannte ich aber das alles abzureißen gar nicht immer die beste Lösung ist. Es kostet teilweise viel Zeit und Geld alles abzureißen und wieder aufzubauen für ein Ergebnis das gar nicht unbedingt besser ist als das was vorhanden ist. Natürlich geht es hier nicht um Rohre, Elektrik oder Badezimmer aus den 60ern aber Parkettböden, Türzargen, Holztreppen und ähnliches lohnen sich aufzuarbeiten.

Kostenplan erstellen

Vom ersten Tag an habe ich in Numbers eine Tabellenkalkulation gemacht mit dem was wir ausgeben können und allen Kosten die wir haben werden. Während des Umbaues habe ich dann immer ganz genau alle Kosten festgehalten und wußte so immer wie viel vom Budget wir noch haben bzw. Wann wir an Ersparnisse ran müssen. Natürlich ist das kein Muss aber ich bin ein Planungsfreak und mir hat das super weitergeholfen. Und es hat mich auch eine Stückweit ruhiger gemacht das ganze Projekt anzugehen.

Nicht beirren lassen

Auch wenn viele immer versuchen einem Reinzureden und einem zu sagen das dieses und jenes in einem „alten Haus“ nicht einfach so geht, lasst euch nicht rein reden – es geht alles was ihr wollt. Bei manchen Sachen müsst ihr vielleicht etwas mehr Geld dafür in die Hand nehmen, aber glaubt mir es kann alles so werden wie ihr das wollt. Geht keine Kompromisse ein sondern zieht durch was ihr euch vorgenommen habt. Bei uns brauchte unser Boden in der Küche und Esszimmer auch mehr als einen Anlauf und am Ende ist es doch perfekt geworden. Lasst euch nicht erzählen was ihr zu tun habt, nur weil andere es so machen – es ist euer neues Zuhause. Ich würde immer wieder meinen Kopf bis zum bitteren Ende durchziehen und alles genauso machen wie ich mir das in den Kopf gesetzt hab.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.